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Sterbegeld-Versicherung

Ein leichtes Thema ist die Sache nicht, aber für jeden von uns ein unvermeidbares.

Natürlich fällt es den meisten von uns nicht leicht, über das eigene Sterben zu sprechen - alleine darüber nachzudenken ist für viele schon höchst unangenehm - aber auch der letzte Gang muss bei den persönlichen Planungen bedacht werden.

Wie der Pflegefall ist auch das Ableben keine rein persönliche Angelegenheit, sondern eine, die eine ganze Familie betrifft. Geht es um die Familie, ist es an jedem selbst, etwas Verantwortung zu übernehmen und niemanden in einer Ausnahmesituation allein zu lassen.

Was passiert im Leistungsfall?
Haben Sie über eine Sterbegeldversicherung Vorsorge getroffen, wird an die Hinterbliebenen im Trauerfall die vereinbarte Leistung erbschafts- und einkommensteuerfrei ausgezahlt.

Einige Gesellschaften bieten über externe Dienstleister auch aktive Unterstützung im Trauerfall an. Sie bestimmen zu Lebzeiten die Details Ihrer Bestattung selbst und das Dienstleistungsunternehmen übernimmt später die Organisation.

Dadurch werden Ihre Angehörigen zusätzlich entlastet. Die vereinbarte Versicherungssumme wird in diesem Fall direkt an den Dienstleister überwiesen.

Was sollten Sie sonst noch wissen?

  • Je nach Anbieter sind Versicherungssummen bis zu 20.000 € absicherbar.
  • Ebenfalls anbieterabhängig ist das versicherbare Eintrittsalter. Häufig ist ein Abschluss von 45 bis 75 Jahre möglich. Versicherung gegen Einmalbeitrag können oftmals auch noch mit 80 Jahren abgeschlossen werden.
  • Der Versicherungsschutz ist lebenslang.
  • Die Dauer der Beitragszahlung kann variieren (z.B. 10 Jahre lang oder lebenslang).
  • Es werden auch Tarife gegen Einmalbeitrag angeboten; Sie können z. B. eine abgelaufene Lebensversicherung anlegen.
  • Durch die nicht garantierten Überschüsse erhöht sich die vereinbarte Leistung oder die Überschüsse werden herangezogen, um den Zahlbeitrag zu reduzieren.

Der Versicherungsschutz wird meist ohne Gesundheitsprüfung angeboten. Dafür sind Wartezeiten zu berücksichtigen. D.h. tritt der Trauerfall innerhalb der Wartezeiten ein, wird ein geringerer Betrag ausgezahlt. Bei Unfalltod gibt es aber i.d.R. die volle Leistung. Bei einer Versicherung gegen Einmalbeitrag entfallen die Wartezeiten.

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